Hygienekonzept

Um eine Einrichtung mit Publikumsverkehr zu betreiben, ist ein Hygienekonzept nötig und das ist mit dem Gesundheitsamt abzustimmen. Wie der Lockdown wird das Durchimpfen der Bevölkerung länger dauern. Deshalb bleiben Hygienekonzepte auf absehbare Zeit notwendig, wenn in Fazilitäten Publikum empfangen werden soll. Das betrifft Geschäfte, Dienstleister und Freizeiteinrichtungen.

Das Hygienekonzept verschriftlicht die Maßnahmen, die eine Ausbreitung des Virus verhindern sollen.

So werden technische Maßnahmen wie der Spuckschutz oder die Lüftungsanlage anschaulich beschrieben. Die Organisation der Publikumswege hinsichtlich der Wegeführung und der Anzahl sich aufhaltender Personen unter dem Abstandsgebot werden als organisatorische Maßnahmen in das Hygienekonzept aufgenommen. Hierdurch ergibt sich die Besucherkapazität der Einrichtung. Oft sind Mund- Nase- Abdeckung, Schutzbrille oder Schutzhandschuhe als persönliche Schutzmaßnahme für die Mitarbeiter unumgänglich.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Reinigung und der Desinfektion – insbesondere der sogenannten Touch- Flächen. Der Ablauf und die Frequenz der Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten werden unter Angabe der eingesetzten Mittel detailliert dargestellt. Für den laufenden Betrieb ist später eine entsprechende Dokumentation gefordert.

Das führt zum Punkt Information. Sowohl Mitarbeiter als auch Gäste der Einrichtung sollen z.B. über Schautafeln oder Unterweisung über die eingesetzten Maßnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

Im laufenden Betrieb müssen gfls. die Kontaktdaten der Gäste vorgehalten werden. Im Infektionsfall erhält diese das Gesundheitsamt zur Nachverfolgung der Infizierten.

Dazu gibt es datenschutzkonforme Apps, die effizient die Daten erfassen und weiterleiten.

Zertifizierte Hygienebeauftragte verfügen über die Kenntnisse, ein Hygienekonzept zu erstellen. Sie stimmen das Hygienekonzept firmenintern und mit dem Gesundheitsamt ab.

Leipzig, den 1/1/2021

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