Seit Juni 2 Jahre als TL bei MAWI in Leipzig

zwei Jahre rauschen an einem vorüber…

Feine Sahne Fischfilet auf der Parkbühne

Nun ist es wieder zweieinhalb Jahre her, dass ich von Frankfurt nach Leipzig gezogen bin. In der Zwischenzeit hat es eine Vielzahl an Veranstaltungen gegeben, die ich einzeln im Detail kaum erinnere. Und natürlich Corona.

25 Jahre zuvor war ich schon einmal in Leipzig. Im Gegensatz zu 1993 ist Leipzig nun ein „Place to be at“ und wenn man erzählt, man lebe in Leipzig, gibt es großes „Ahh“ und „Ohh“ und das Leipzig so toll sein soll. Ist es ja auch.

Von den Dingen, über die ich mich gefreut hätte, wenn sie an mir vorübergegangen wären, einmal abgesehen. Es macht wirklich Spass hier zu leben und zu produzieren. Es gibt tolle Locations und der Spirit in der Stadt ist echt super. Das Leipziger Sächsisch ist auch nur eine leichte Einfärbung gemessen an anderen Orten in Sachsen und es verleitet einen dazu, es sich anzueignen, wenn man nicht Acht gibt.

Grafity am Werk II

Neben den Jobs als Örtlicher in der weiteren Region war ich oft als Bühnenmeister in der Händelhalle, für die ich alle eingemieteten Veranstaltungen vorbereite. Vormals bin ich als TL von Würzburg nach Halle gekommen, heute bin ich für den Betreiber am Start. Das Leben hält immer wieder neue Ansichten der gleichen Sache bereit.

Ganz nebenher habe ich das Mawi Lager gepimpt. Es hat jetzt Ordnung, planmäßige Abläufe und wartet auf den Neustart nach der Coronazeit.

Ein wirklich krasses Erlebnis hatte ich, als ich im Neuseenland an der Marina am Cossi saß, einen trockenen Weißwein aus der Region trank und den Sonnenuntergang genoss. Ich war in den frühen Neunzigern, so genau weiß ich das nicht mehr, das letzte mal an der gleichen Stelle. Damals war da allerdings noch ein Braunkohle – Tagebau. Wenn ich da so an meine Jahre im Pott zurückdenke – da ist es hier schon geiler.